Ideentitel

Zurück

Gruppenname

Beschreibungstext

Bewertung:

Anteil an der Gesamtanzahl grüner Daumen:

Startseite

Was ist Hilldegarden?

Flächen und Nutzung

Entstehungsgeschichte

Presse und Journal

Fragen und Antworten

Unsere Ziele

Veranstaltungen & Termine

Der Bunker

Kerngruppe

Galerie

Ausschreibung

Kontakt

Kerngruppe

Die Kerngruppe ist eine Gruppe von Personen, die sich mit den übergeordneten Aufgaben und Fragen beschäftigt, die beim Projekt Hilldegarden auftauchen. Sie trifft sich in der Regel einmal in der Woche für zwei Stunden, um diese Fragen und Aufgaben zu besprechen, zu koordinieren. Gleichzeitig sind alle Organisatoren der fünf Arbeitsgruppen Teil des Kernteams, um Informationen in alle Gruppen weiterleiten zu können. Typische Arbeitsaufgaben und Themen sind beispielsweis das Organisieren der regelmäßigen Veranstaltungen, die über das Projekt und die Beteiligungsmöglichkeiten informieren und zum Mitmachen anregen sollen, Besprechen von Presseanfragen, Entscheidungen über Abläufe, Budgetvergaben, Aufgabenverteilung und vieles mehr. Die Kerngruppe steht wie jede andere Gruppe grundsätzlich Jedem zum Mitmachen offen.


Neuigkeiten, Veranstaltungen
und Workshops dieser Gruppe

Filter:

20.04.2015 – Neuigkeit:
Gastbeitrag von Martin Paulekun im Hamburger Abendblatt

Ein Plädoyer von Martin Paulekun, Pastor an der St.-Pauli-Kirche: Warum wir dem martialischen Klotz an der Feldstraße ein grünes Dach verpassen sollten.

„Eine Windmühle stand dort bis 1936, wo die Nationalsozialisten einige Jahre später den Bunker auf dem Heiligengeistfeld errichteten. Diesen merkwürdigen Kontrast zwischen den Bauwerken wollten die Nazis tunlichst vermeiden. Die freie Fläche im Dreieck ... Mehr anzeigen Feldstraße, Glacischaussee und Budapester Straße war für Paraden und Aufmärsche vorgesehen. Der Bunker sollte dementsprechend ein wehrhaftes Deutschland verkörpern. Schaut man den Klotz an der Feldstrasse heute an, bekommt man immer noch einen Eindruck von dieser martialischen Ausstrahlung. Er war sozusagen eine nationalsozialistische Ikone, eine Trutzburg und ein Bild für ein kampfbereites Deutschland. Ursprünglich wurden zwei Flaktürme dort errichtet, einer musste dem Telekom-Gebäude an der Budapester Straße weichen, der andere steht mittlerweile unter Denkmalschutz. Mahnmal sagen die einen, als Schandfleck empfinden ihn die anderen. Der Bunker ist sozusagen ein stummer Zeuge der Geschichte geworden, denn er redet ja nicht.

Im Innern, da ist es anders, da spricht er, singt, tanzt und musiziert, im Übel und Gefährlich, in der St. Pauli Music School, beim Ensemble Resonanz oder auch in anderen Stockwerken.

Das Dach des Bunkers soll nun zum öffentlichen Park werden. Das löst natürlich Diskussionen in alle Richtungen aus. Darf man ein Denkmal verändern oder gar begrünen?

Mir fällt meine alte Tante aus dem Rheinland ein. Aufgewachsen mit mehreren Geschwistern in einem Pfarrhaus, musste sie in der Nazizeit erleben, wie die Fenster des Hauses mehrfach eingeworfen wurden und der Vater in Haft kam. “Volksverräter” schrieben die Nazis in großen Buchstaben auf die Hauswand. Eine Zeit großer Angst, aber auch eine Zeit, die die Kinder geprägt hat. Der Vater überlebte seine Verhaftungen und blieb ungebrochen.

Meine Tante arbeitete nach dem Krieg mit Kindern und leitete viele Jahre eine Kindertagesstätte. Sie war weit über sechzig Jahre alt, als sie eine neue Kita, ausgerechnet in den Räumen einer alten Nazivilla, eröffnete. Mir schien damals, sie spürte große Genugtuung dabei. Vieles beließ sie so in dem Haus, wie es ursprünglich gewesen war. Das alte Eichentreppenhaus bekam ein Kindergeländer, ein gewaltiges Bild im Flur mit einem röhrenden Hirschen wurde zur Einweihung mit Luftschlangen und Fingerfarben dekoriert. Das Haus hatte einen Luftschutzbunker, und seine Entlüftungsschächte ragten mitten auf dem neuen Spielplatz aus der Erde. Meine Tante hatte sie eigenhändig angemalt, und sie sahen jetzt aus wie Fliegenpilze. Ich erinnere mich noch genau, wie stolz sie mir alles bei der Eröffnung zeigte. “Weißt du”, sagte sie, ” mein Vater hat schon immer gesagt, wir holen uns alles irgendwann einmal wieder zurück.” Meine Tante ist lange tot, die Kita gibt es noch immer mit ihren Fliegenpilzen. Mir ist die Geschichte in guter Erinnerung geblieben, und sie überzeugt mich noch immer, weil sie einen wunderbar spielerischen und leichten Umgang mit einem schweren Thema zeigt.

Mir gefällt die Vorstellung, ein grünes Dach auf dem Bunker an der Feldstraße zu sehen, ein Ort, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein grünes Dach, auf dem Menschen sitzen, gärtnern, Kaffee trinken oder einfach die Aussicht genießen. Es wäre großartig, wenn es gelingen könnte, auch gleichzeitig eine Gedenkstätte zu planen, die die Geschichte und die Geschichten des Bunkers erzählt: Von den Zwangsarbeitern, die gebaut haben, von den Anwohnern, die Schutz gefunden haben bei Bombenangriffen, von denen, die die Flakgeschütze bedienten und von all den anderen. Dann würde der Bunker zu einem Erinnerungsort, der zu reden beginnt. Das Bild der nationalsozialistischen Ikone wäre gebrochen.

Ich freue mich, wenn viele Anwohner mitplanen und -gestalten. St. Pauli lebt von seiner Vielfältigkeit, Buntheit und Toleranz, von all denen, die sich engagieren. Wohl und Wehe eines Stadtteils entscheiden sich in erster Linie vor Ort.“

Quelle: http://www.abendblatt.de/meinung/article205215937/Wenn-der-Bunker-zu-reden-beginnt.html

Weniger anzeigen

17.03.2015 – Workshop:
Begrünungsworkshop 29.03.

Am Sonntag, 29.03.2015 findet von 11:00–17:00 Uhr ein Begründungsworkshop von und für unseren Arbeitsgruppen statt. Neben den Architekten von Interpo+-Architecture und vom Büro 51 werden Experten aus den Bereichen Landschaftsarchitektur, Landschaftsgärtnerei, Permakultur, Abwasser & Humus und von einer Baumschule Kurzvorträge halten und anhand von Beispielen Möglichkeiten aufzeigen, die auf den Bunker übertragen werden könnten. ... Mehr anzeigen Anschließend stehen sie für eine Diskussion mit unseren Arbeitsgruppenteilnehmern zur Verfügung.

Wir freuen uns auf diesen professionellen Input und auf die Diskussion!
Eure Hilldegardengruppe

Weniger anzeigen

28.02.2015 – Protokoll:
2. Teil vom Protokoll vom 2. Ideenworkshop

Der 2. Teil des Protokolls vom 2. Ideenworkshop:

Fotoprotokoll_150228_Part-2

28.02.2015 – Protokoll:
1. Teil vom Protokoll vom 2. Ideenworkshop

Der 1. Teil des Protokolls vom 2. Ideenworkshop:

Fotoprotokoll_150228_Part-11

19.02.2015 – Workshop:
2. Ideenworkshop Samstag,
28. Februar 2015

Liebe Anwohner und Interessierte,
die gemeinsame Gestaltung des Stadtgartens auf dem Bunker geht in die nächste Runde. Wir laden Euch herzlich ein, das Projekt ... Mehr anzeigen und die Menschen dahinter kennen zu lernen und selber aktiv zu werden.

Am 28.02.15 im LAB Treffpunkt St. Pauli, Beim Grünen Jäger 10a.
13:00–14:30: Projektvorstellung mit moderierter Disskussionrunde zur Klärung offener Fragen
15:00–17:00: Moderierter Ideenworkshop

Nach einer kurzen Einführung in den Ablauf wird sich jede/r Teilnehmer/in im Verlauf des Workshops dem Projekt aus drei thematischen Perspektiven nähern. So werden alle, egal ob neu dazugestossen oder bereits aktiv, verschiedene Seiten des Projekts kennenlernen und noch einmal frische Ideen in die jeweiligen Themengruppen einbringen. Für eine Kinderbetreuung ist wieder gesorgt. Bei Fragen und Interesse schreibt uns an info@hilldegarden.org.

Kommt vorbei und gestaltet selbst mit.
Die Hilldegarden-Gruppe

Flyer zum Download.

Weniger anzeigen

10.02.2015 – Veranstaltung:
Erste Themengruppentreffen stehen an!

Liebe Mitstreiter und Interessierte des Stadtgartens auf dem Bunker,
nachdem nun endlich die Dachführungen auf den Bunker am Sonntag den 25.1. stattfinden konnten, war auch der anschließende erste Ideen-Workshop ein toller Start!

Nach einer ca. einstündigen Vorstellung ... Mehr anzeigen des Projektes folgte ein reger Workshop mit Ideenaustausch an Thementischen in Gruppen. Es haben sich einige Themengruppen gebildet, die in Arbeitsgruppen nun weiter bearbeitet werden sollen.

Die Termine für ein erstes Treffen der Arbeitsgruppen „Gestaltung und Nutzung der Außenflächen“, „Gestaltung und Nutzung der Innenflächen“ und „Mahnmal/Gedenkstätte” stehen fest.

Die Gruppe „Außenflächen“ trifft sich bereits diesen Sonntag (08.02.) von 12:00–14:00 Uhr im Container vor dem Bunker (Feldstr. 66). Wer Interesse hat, bei der Gruppen mitzuarbeiten, der schickt bitte eine kurze Anmeldungsmail an aussen@hilldegarden.org.

Die Gruppe „Innenflächen“ trifft sich am Mittwoch (11.02.) von 18:00–20:00 Uhr im Container vor dem Bunker (Feldstr. 66). Wer Interesse hat, bei der Gruppen mitzuarbeiten, der schickt bitte eine kurze Anmeldungsmail an innen@hilldegarden.org.

Die Gruppe „Mahnmal/Gedenkstätte“ trifft sich am Montag (16.02.) von 10:00–13:00 Uhr im Container vor dem Bunker (Feldstr. 66). Wer Interesse hat, bei der Gruppen mitzuarbeiten, der schickt bitte eine kurze Anmeldungsmail an mahnmal@hilldegarden.org.

Die Gruppe „Prozess“ trifft sich bereits diesen Dienstag (17.02.) von 18:00–20:00 Uhr im Container vor dem Bunker (Feldstr. 66). Wer Interesse hat, bei der Gruppen mitzuarbeiten und kommen möchte, der schickt bitte eine kurze Anmeldungsmail an prozess@hilldegarden.org.

Das Zweite Treffen der Gruppe „Außenflächen“ findet am Mittwoch (18.02.) von 18:00–20:00 Uhr im Container vor dem Bunker (Feldstr. 66). Wer Interesse hat, bei der Gruppen mitzuarbeiten, der schickt bitte eine kurze Anmeldungsmail an aussen@hilldegarden.org.

Die Gruppe „Energie und Kreisläufe“ trifft sich am Donnerstag (19.02) von 12:30–14:30 Uhr im LAB ( Lange Aktiv Bleiben e.V. Beim Grünen Jäger 10a, 20359 Hamburg). Wer Interesse hat, bei der Gruppen mitzuarbeiten, der schickt bitte eine kurze Anmeldungsmail an energie@hilldegarden.org.

Wenn jemand mitmachen möchte, aber an dem ersten Termin einer Gruppe nicht kann, meldet sich bitte ebenfalls per Mail bei den angegebenen Mailadressen für die weitere Planung.

Termine für weitere Arbeitsgruppen sind zur Zeit noch in der Findung und werden bald bekannt gegeben. Ziel des ersten Treffens ist jeweils, das weitere Vorgehen in der Gruppe zu besprechen – wann und in welchem Turnus sollen weitere Treffen stattfinden, welche Themen sollen wie bearbeitet werden, etc.

Euer Team vom Hilldegarden

Weniger anzeigen

1

2

3

Mitmachen

Jeder ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Wenn du Interesse hast, melde dich gerne bei uns oder komme in unserer Ideenzentrale vorbei.


Kontakt

Du kannst die Kerngruppe über die E-Mail-
Adresse info@hilldegarden.org erreichen.

Nachricht senden:


Ja, ich bin damit einverstanden, dass Hilldegarden e.V. meine angegebenen Daten speichert, um mit mir zum Zweck der Rückantwort Kontakt aufnehmen zu können. Ich kann meine Daten jederzeit aus den Systemen von Hilldegarden e.V. löschen lassen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.*

Nachricht absenden


Alle Protokolle


Nächster Artikel:
AG Prozess


Wir verwenden Cookies und den Analysedienst Matomo, um diese Website stetig zu verbessern.

Akzeptieren

Ablehnen