Mit der Lesung „Stimmen von Kindern zur Befreiung“ am 12. November 2026, 18 Uhr, im Grünen Bunker öffnen Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums eine ganz spezielle Perspektive auf die Vergangenheit: Sie schaffen einen besonderen Raum für die Erinnerungen junger Menschen zur Zeit des Kriegsendes. Grundlage sind Bildungsberichte ehemaliger Schülerinnen, die in den 1950er Jahren zu der Frage „Wie bin ich geworden, was ich bin?“ geschrieben werden mussten, um die Zulassung zum Abitur zu beantragen. Rückblickend schreiben sie darin über ihre Kindheit im Krieg, über Flucht und das Erleben des Kriegsendes.
Im Zusammenspiel mit dem künstlerischen Stilmittel der Blackout Poetry und einer eindrucksvollen Lesechoreographie entstand ein eindringlicher und sehr persönlicher Dialog mit der Vergangenheit aus der Sicht junger Menschen.


