Erinnerungskultur zwischen Kommerzialisierung und Ehrenamt
Podiumsdiskussion, eine Veranstaltung von Hilldegarden e.V.
Viele Jahrzehnte war der ehemalige Flakturm an der Feldstraße nur als Medienbunker und Eventlocation bekannt. Erst mit der Eröffnung des neuen grünen Aufbaus im Sommer 2024 begann auch der Aufbau eines angemessenen Erinnerungs- und Gedenkorts. Diese Aufgabe ist vertraglich dem gemeinnützigen und ehrenamtlich arbeitenden Verein Hilldegarden e.V. anvertraut. Die Umsetzung erfolgt modular und schrittweise und ist wiederholt mit großen Hindernissen konfrontiert. Die Erinnerungskultur steht immer wieder unter Kommerzialisierungsdruck, das Ehrenamt erlebt die typischen Überlastungserscheinungen. Welche Rolle können in diesem Prozess digitale Medien spielen? Wie kann in dem schwierigen, aber auch faszinierenden Umfeld eine angemessene, faktenbasierte, nicht-kommerzielle und inklusive Erinnerungskultur etabliert werden?
Es diskutieren Prof. Dr. Birthe Kundrus, Historikerin, Universität Hamburg, Prof. Dr. Thomas Weber, Medienwissenschaftler, Universität Hamburg, und Mitglieder des Vorstands des Vereins Hilldegarden e.V.
Eintritt frei
Zugang über den Bergpfad (am Drehkreuz zum Eingang des Bergpfads werden Rucksäcke auf Flaschen überprüft) oder über den Lastenfahrstuhl (barrierefrei) an der Seite, die zum Heiligengeistfeld weist (dem Aufsteller folgen)
Anmeldung zur besseren Planung erbeten unter anmeldung@hilldegarden.org. Spontanbesuche willkommen.
